Stadtteil Chronologie
Die Urkunde selber stammt aus dem ungewöhnlich reichen frühmittelalterlichen Bestand des Archivs der Abtei St. Gallen, dem der Hegau und der ganze Bodenseekreis für das 8. und 9. Jahrhundert die meisten und frühesten Ortserwähnungen verdankt.
(H)usa kommt vom althochdeutschen Wort „Hus“- dies bedeutet Haus – und gab einer kleinen Siedlung ihren Namen.
Dass Hausen im Gegensatz zu den benachbarten „Hausen“-Orten (Mühlhausen, Volkertshausen, Neuhausen und Rickelshausen) ohne Bestimmungsort steht, spricht für die Annahme, dass es wohl die älteste Siedlung unter diesen Hausen Dörfern ist.
Die Gründung von Hausen an der Aach dürfte sich demnach in der Frühphase der so genannten Ausbauzeit, also in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts vollzogen haben.
Hausen an der Aach – das Wappen
Ab dem Jahre 1830 werden die amtlichen Schriftstücke mit einem Siegel gekennzeichnet.
Das Wappen zeigt zwei gekreuzte Garben, dahinter eine Sense, eine Heugabel und einen Rechen, umschlungen von einer Weinranke. Dieses Emblem erscheint auch um die Jahrhundertmitte in einem Farbstempel mit der Unterschrift “Bürgermeisteramt Hausen an der Aach“.
Anlässlich der Siegel- und Wappenüberprüfung im Jahre 1904 regt das Generallandesarchiv an, das Marterinstrument der heiligen Katharina (Kirchenpatronin) in das neu zu schaffende Gemeindewappen aufzunehmen. Der Gemeinderat stimmt im Februar 1904 diesem Vorschlag zu.